Geldpolitik der Zentralbanken – Inflationsängste oder Vorbereitung auf Stresssituationen?
01.07.2026
Die Anleger erwarten von der US-amerikanischen Zentralbank (Fed) zwei bis maximal drei Zinserhöhungen – und zwar nicht aufgrund der Entwicklung der Kerninflation, die unverändert bescheiden ist.
Das Augenmerk gilt den Inflationsdaten, vor allem den Energiepreisen. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) verfolgt mittlerweile einen fast vergleichbaren Kurs, was angesichts der schwachen Konjunktur durchaus überrascht. Entweder fürchten die Zentralbanken, dass die Energiepreise nochmals auf die Höchststände der letzten zwölf Monate ansteigen, oder sie wollen sich für das Jahr 2028 ein höheres Zinsniveau schaffen. 2028 könnte das Jahr der Eskalation zahlreicher Kriege und Konflikte werden. Wir empfehlen schon jetzt, Finanzinstrumente, die gegen Inflation und steigende Zinsen absichern, in die Portfoliokonstruktion zu integrieren.